Sue ist zwölf und hochintelligent, aber auch Einzelgängerin, die in der
Schule oft übersehen oder von der tussigen Mädchenclique gehänselt wird. In
ihrer Freizeit flüchtet sie sich in Superheldencomics. Auch ihre Mutter hat als
ehrgeizige Wissenschaftlerin eher nur Arbeit im Kopf. Deshalb ist Sues engster
Vertrauter ihr Vater. Als Sue sich eines Tages im Labor ihrer Mutter befindet,
kommt es plötzlich zu einer Explosion, niemand wird verletzt, doch Sue kommt
mit einer geheimnisvollen Flüssigkeit in Kontakt. Schnell merkt sie, dass sie sich
verändert und sich komplett unsichtbar machen kann. Die neue Superkraft ist
zunächst ziemlich cool, erweist sich dann jedoch als richtig gefährlich, denn
plötzlich sind eine Menge Leute hinter ihr und dem Serum her. Als dann noch ihre
Mutter vor ihren Augen entführt wird, muss dringend ein Plan her. Gemeinsam
mit der genialen Tüftlerin App sowie ihrem neuen Mitschüler und coolen BMXer
Tobi macht sich Sue auf die Suche nach ihr. Dabei kommt ihnen auch Alfred zu
Hilfe, ein altkluges Hologramm und geheimer Assistent ihrer Mutter. Wird es dem
Trio gelingen, Sues Mutter zu befreien und die Entführer zur Strecke zu bringen?
(Quelle: Farbfilm Verleih)

Der erste Superheldinnenfilm „made in Germany“! Der Film entstand als
Teil der Initiative „Der besondere Kinderfilm“, in deren Rahmen Kinderfilme
gefördert werden, die nicht auf bekannten literarischen Vorlagen, sondern auf
originären Stoffen beruhen.

Der Kinderfilmpreis „Der Grüne Zweig“ wird von Bürgermeister Christoph Tesche zusammen mit dem
katholischen Kreisdechanten Propst Jürgen Quante und dem Institut für Kino und Filmkultur (IKF)
gestiftet. Der Preisträgerfilm wurde von der Kinderjury des Kirchlichen Filmfestivals ausgewählt.

28. März 2020, 14.30 Uhr

Recklinghausen-Premiere

Kinderfilmpreis „Der Grüne Zweig“

MARKUS DIETRICH

1979 in Strausberg bei Berlin geboren. Studium der Theaterwissenschaften an der FU Berlin, Stipendiat
der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2002 bis 2007 studierte er an der Bauhaus-Universität.
Markus Dietrich nahm 2008 am Berlinale Talent Campus und 2009 an der Zürich Master Class teil. Von
2009 bis 2011 war er Regisseur am Thalia Theater Halle. Unter seiner Regie entstanden dort u.a. mehrere
Kinderkrimis. 2012 drehte er mit dem Kinderfilm „Sputnik“ sein Kinodebüt. Der Film war 2014 in der
Kategorie Bester Kinderfilm für den Deutschen Filmpreis nominiert.
Ab 2013 folgten diverse Folgen der Kinderserie „Schloss Einstein“. 2016 entstand die Märchenverfilmung
„Prinz Himmelblau und Fee Lupine“ für die ARD-Märchenfilmreihe und 2018 der Kinder-Superheldenfilm
„Invisible Sue. Sein aktuelles Kinderfilmprojekt heißt „Willi und die Wunderkröte“ (AT), das 2021 in die
Kinos kommt. Markus Dietrich ist seit Februar 2018 Sprecher des Vorstandes „Förderverein deutscher
Kinderfilm“.

Wir freuen uns, Markus Dietrich begrüßen zu können!